Webull hat die Integration seines KI-Assistenten von der Recherche auf die Vorbereitung von Handelsorders ausgeweitet, wobei jede Order die eigene Bestätigung des Kunden erfordert. Das berichtet Finance Magnates am 29. September 2026.
Die Details
- Der Service läuft auf einem cloudbasierten Model-Context-Protocol-Server (MCP), den Webull betreibt. Nutzer verbinden einen unterstützten Assistenten, im Bericht werden ChatGPT, Claude und Grok genannt, mit ihrem Webull-Konto.
- Anweisungen werden in natürlicher Sprache erteilt. Der Assistent kann Marktdaten abrufen, Salden und Positionen prüfen, Orderaktivitäten einsehen und Trades vorbereiten.
- Webull hostet den Service, sodass weder Programmierkenntnisse noch lokal installierte Software erforderlich sind. Der Zugriff wird über OAuth autorisiert, und Nutzer legen fest, auf welche Konten und Funktionen der Assistent zugreifen darf.
- Der Assistent sendet keine Orders an den Markt. Er erstellt eine Anweisung und übergibt sie an Webull, und der Kunde prüft die Details und bestätigt sie in der Webull-App oder auf der Desktop-Plattform. Jeder Trade erfordert eine eigene Bestätigung.
- Unterstützt werden Aktien, Optionen, Futures, Krypto und Event-Kontrakte sowie Optionsstrategien mit mehreren Komponenten (Multi-Leg) und algorithmische Orders.
- Der Service ist auf berechtigte Webull-Nutzer in den Vereinigten Staaten beschränkt. Der Artikel erwähnt keine Order- oder Kontolimits.
- Jack Keating, CEO von Webull Tech US, sagte, das Unternehmen wolle seine Technologie überall dort zugänglich machen, wo Anleger KI nutzen.
- Der Bericht ergänzt Kontext aus einer Umfrage von CMC Markets, in der 48,6 % der Kunden KI für Anlageentscheidungen nutzten, aber nur 29,4 % deren Markteinschätzungen vertrauten.
Was das für Kunden bedeutet
Der Bestätigungsschritt ist hier die wichtigste Schutzmaßnahme. Eine vorbereitete Order kann dennoch ein falsches Symbol, eine falsche Größe oder einen falschen Ordertyp enthalten, wenn der Assistent eine Anweisung falsch versteht; daher ist es wichtig, vor der Freigabe jedes Feld zu prüfen. Nutzer, die Tools von Drittanbietern verbinden, sollten außerdem prüfen, welche Daten diese Tools einsehen können, und nicht mehr benötigte Zugriffe widerrufen.
Komplexe Produkte wie Optionen und Futures bergen erhebliche Risiken, und ein KI-Entwurf verringert diese nicht. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Beratung dar.
Quellen
1 QuelleBrokeli gibt Berichte in eigenen Worten wieder und verlinkt die Originalquellen. Lesen Sie stets die Primärquelle, bevor Sie aufgrund von Nachrichten handeln.