Regulierung & Sicherheit

Negativsaldoschutz: Wer ihn erhält und wer nicht

Privatkunden in manchen Regionen können nicht mehr verlieren, als sie eingezahlt haben. In anderen ist dieser Schutz ein Merkmal des Kontos und keine Vorschrift.

Negativsaldoschutz bedeutet: Wenn eine plötzliche Kursbewegung Ihr Konto ins Minus führt, müssen Sie den Fehlbetrag nicht ausgleichen. Für den gehebelten Handel ist das ein entscheidendes Sicherheitsmerkmal.

Wo er vorgeschrieben ist

Aufsichtsbehörden in mehreren Rechtsordnungen verpflichten Broker, Privatkunden diesen Schutz für gehebelte Produkte zu gewähren. Professionelle Kunden erhalten ihn unter Umständen nicht, da die Regeln davon ausgehen, dass sie Risiken besser tragen können.

Wo er freiwillig ist

In anderen Regionen hängt der Schutz von der eigenen Richtlinie des Brokers ab. Er kann in den Bedingungen der einen juristischen Person stehen, in denen einer anderen aber nicht, selbst unter derselben Marke.

Was Sie prüfen sollten

  • Welche juristische Person Ihr Konto eröffnet.
  • Ob die Bedingungen eine Garantie in klaren Worten nennen.
  • Ob ein Wechsel zu einem professionellen Konto den Schutz entfallen lässt.

Betrachten Sie den Schutz als Sicherheitsnetz, nicht als Strategie. Was Verluste klein hält, ist die Positionsgröße.

Risikowarnung: Der Handel mit Forex und CFDs ist mit einem hohen Risiko verbunden und möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Sie können mehr als Ihre ursprüngliche Einlage verlieren.
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